Schneekartierung
Schnee hat Einfluss auf …
… den Energiehaushalt der Erde (Albedo-Effekt)
… das Grundwassers
… Gletscherwachstum
… erneuerbare Energien (Wasserkraft)
… Tourismus
… Naturkatastrophen (Überschwemmungen, Lawinen)
Durch den Klimawandel verändert sich jedoch die Ausdehnung der Schneedecke, Schneemenge und Schneedauer und nimmt ab. Da Schnee jedoch so eine große Bedeutung für die Erde hat, ist es wichtig, Veränderungen von Schnee zu erfassen und zu überwachen.
Bei der optischen Fernerkundung kann es dabei aber zu Problemen kommen, wie bspw. dass Bewölkung nicht eindeutig von Schnee getrennt werden kann.
Diese Probleme gibt es beim Synthetic-Aperture Radar (SAR) nicht. Deshalb die Frage: Ist es sinnvoll, eine Schneekartierung mit SAR durchzuführen?
Über den Zeitraum von 6 Monaten wurden sich Radarbilder aus dem Thüringer Wald angeschaut und diese mit Hilfe einer Zeitserienanalyse analysiert. Die Ergebnisse wurden mit Daten vom Deutschen Wetterdienst (DWD) verglichen (diese findest du in der Beschreibung der einzelnen Bilder und als Diagramme darunter aufgeführt).
Schau dir die untere Zeitserie der Radarbilder einmal näher an und überlege:
→ Was kannst du erkennen bzw. was nicht?
→ Fällt irgendetwas besonderes auf?
→ Ist ein Muster im Vergleich mit den DWD-Daten zu erkennen?
Danach kannst du dir gerne die unten stehenden Fragen durchlesen und sie versuchen zu beantworten!
Infos zu den Daten:
Übersichtskarte:
Autorinnen: Hanna Arlaud und Henrike Müller
Quellen: Blöschl, G., Gutknecht, D., Kirnbauer, R. (1993). Schneehydrologie – Modellierung der Schneeschmelze in Einzugsgebieten. Österreichische Elektrizitätswirtschafts-AG (Verbundgesellschaft)
Zuletzt bearbeitet am: 27.02.2023